Wahl des StuRa für Senftenberg 2013

Zum 1.7.2013 wird die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg aus den bisherigen Einrichtungen BTU Cottbus und Hochschule Lausitz (HS Lausitz) gegründet. An der BTU Cottbus wird in der studentischen Selbstverwaltung das System der Gewaltenteilung durch Studierendenparlament (StuPa → Legislative, Listenwahl, gewählt von Studierenden) und Studierendenrat (StuRa → Exekutive, Personenwahl, gewählt durch StuPa) angewandt. An der HS Lausitz hingegen wird ein Rätesystem angewandt. Das heißt, dass es bisher dort lediglich einen StuRa gibt, der in Personenwahl durch die Studierenden selbst gewählt wird.

Mit der Gründung der BTU Cottbus-Senftenberg wird zunächst das System der BTU Cottbus weitergeführt. Der aktuelle StuRa der HS … weiterlesen

Land Brandenburg beteiligt Bürger an Gesetzgebungsprozess

In Brandenburg soll das Hochschulgesetz novelliert werden. Dazu bindet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) die Bürger mit ein. Es wird damit ein neuer Weg in Richtung Bürgerbeteiligung beschritten. Es gibt zu dem Gesetzesentwurf eine eigene Internetseite, bei der Vorschläge unterbreitet werden können. Zu erreichen ist der Entwurf unter: http://service.brandenburg.de/cms/detail.php/312223

Ich befürchte aber, dass diese Form der Beteiligung nicht lange anhalten wird. Meiner Meinung nach wird damit lediglich im Rahmen der Hochschulneugründung in der Lausitz auf den Vorwurf reagiert, dass die Betroffenen nicht genügend berücksichtigt wurden. Gleichzeitig hoffe ich aber, dass es öfter mal die Möglichkeit … weiterlesen

Der generische Maskulinum

Ich habe mir die Frage gestellt, ob der generische Maskulinum wirklich so furchtbar ist.

Mein Ergebnis: Nein!

Zum einen erhöht das die Lesbarkeit eines Textes und es hat einen fließenden Klang, als wenn man Maskulinum und Femininum verwendet. Von mir aus kann auch nur der generische Femininum verwendet werden. Das ist mir dann schnuppe. Wichtig ist eine Gleichbehandlung (keine Besserstellung), nach objektiven Maßstäben.

Der zweite Grund ist, wenn jemand Worte des Alltags verwendet, dann habe ich immer diese Person vor Augen, die solch eine Position in meinem Leben hat. Egal ob Maskulinum oder nicht.

Zwei Beispiele:
Sagt jemand “der … weiterlesen

Die Sache mit den Wahlprogrammen

Über Twitter bin ich heute auf einen Blogbeitrag gestoßen, der sich kritisch mit dem Wahlprogramm der Piratenpartei auseinandersetzt. Als Reaktion gab es dann ganz viele Kommentare mit gegenteiliger Meinung.

Was in vielen dieser Kommentare zu lesen ist, ist das Argument, dass auch andere Wahlprogramme schwammig formuliert sind. Ich bin aber der Meinung, dass dieses Argument sehr schwach ist. Nur, weil andere Parteien das so machen, ist das kein Grund denen so etwas nachzumachen. Gerade bei einer Partei, die den Anspruch hat einiges besser zu machen, als die alten Parteien.

Eine weitere Meinung dort ist, dass die Parteien ja … weiterlesen

Sind Ingenieure von der Bundestagsfraktion DIE LINKE nicht erwünscht?

Ich gebe zu, die Fragestellung in der Überschrift ist etwas provozierend, aber am 20.11.2012 hat die Bundestagsfraktion DIE LINKE auf Google+ eine Stellenausschreibung gepostet. Dieser Beitrag verlinkt auf die Homepage der Fraktion DIE LINKE mit der Beschreibung der Stellenausschreibung.

Die Aufgabenbeschreibung lautet dort wie folgt:

  • inhaltliche Impulse zur Entwicklung parlamentarischer Initiativen
  • Analyse und Bewertung von Regierungsvorhaben
  • Erarbeitung von Stellungnahmen, Reden, Pressemitteilungen
  • eigenverantwortliche Erledigung von Korrespondenz
  • Kontaktpflege zu entsprechenden Zielgruppen und Organisationen
  • inhaltliche Vorbereitung des Wirtschaftsausschusses, von Vorträgen u.ä.

Die Themen, die dort bearbeitet werden sollen werden mit … weiterlesen

Nur Frauen können für Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen

Im Rahmen der Diskussion um die Hochschulneugründung in der Lausitz, habe ich mir mal das aktuelle Hochschulgesetz für Brandenburg durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass dieses Frauen bevorzugt, bzw. Männer benachteiligt.

Das Brandenburgische Hochschulgesetz sagt, dass nur Frauen für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen können. Denn Dort heißt es in §66 Abs. 1:

(1) An jeder Hochschule werden zur Wahrnehmung der Aufgaben nach § 7 Abs. 1 eine Gleichstellungsbeauftragte (zentrale Gleichstellungsbeauftragte) und bis zu zwei Stellvertreterinnen von den Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule für die Dauer von vier Jahren gewählt und vom Präsidenten bestellt. In … weiterlesen

Benachteiligte Generation von Männern

Man möchte meinen, dass ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen seine Bewerber nach deren Qualifikation aussucht, um den kompetentesten dann einzustellen. Wie sonst könnte ein Erfolg des Unternehmens garantiert werden.

Ein Gefühl, welches ich seit längerem habe ist nun in einem Artikel in der FAZ bestätigt worden. Den Artikel habe ich über ein Kommentar im Blog von Hadmut Danisch gefunden. Frauen werden bevorzugt behandelt.

Sogar unter Ingenieuren holen Frauen rapide auf. Autokonzerne stellen fast 40 Prozent Jung-Ingenieurinnen ein, mehr denn je, und deutlich mehr als deren Anteil an den Absolventen: Der liegt bei 17 Prozent.

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Leserkommentar zum Artikel “BTU – mehr Geld, Name bleibt” in der Lausitzer Rundschau vom 15.08.2012

Wie der Titel schon sagt beziehe ich mich hierbei auf einen Artikel in der Lausitzer Rundschau (LR) vom 15.08.2012. Dieser hat den Titel BTU – mehr Geld, Name bleibt.

Man merkt daran schon die ziemlich einseitige Berichterstattung und Position der LR. Erst in dem Untertitel wird nämlich klar, dass es sich auch auf die Hochschule Lausitz (HSL) und nicht nur auf die Brandenburg Technische Universität Cottbus (BTU) handelt. Dieser lautet nämlich Ministerpräsident Platzeck verteidigt Hochschulfusion / Cottbus-OB Szymanski schwenkt um. Des soll aber nicht heißen, dass die LR nur gegen die Neugründung (nicht Fusion) berichtet hat. Man merkt aber eine Grundtendenz.

Kommen wir … weiterlesen

Verdächtig, weil Verschlüsselung

Ich habe gerade auf gulli.com einen interessanten Artikel gelesen: EU drängt auf Backdoor bei sozialen Netzwerken und Cloud-Anbietern.

Darin heißt es unter anderem, dass bei der Benutzung einer HTTPS-Verbindung, die zur Verschlüsselung, also Privatssphäre, dar Internetverbindung genutzt wird, automatisch ein Frühwarnsystem anspringt, was den Datenstrom umlenkt. Die Ermittlungsbehörden erhalten dann Zugriff auf die verschlüsselten Daten.

Für mich sieht das so aus, als wäre man schon deshalb verdächtig, weil man seine Daten vor den Augen dritter schützen möchte. Ich finde das unglaublich.

Kindergartenspielchen in der Lokalpolitik

Ich hab diese Woche wie üblich meinen Briefkasten geleert und dort war unaufgefordert die Zeitung von DIE LINKE. aus dem Kreis OSL drinnen. Als vielseitig interessierter Mensch schmeißt man die ja nicht weg, sondern blättert sie durch.

Dann war dort ein Artikel: Kurioses aus der Stadtverordnetenversammlung. Es ging um einen Antrag den der Bürgermeister wohl eingebracht hat, der auch angenommen wurde, aber den der Bürgermeister nicht realisieren, da die Innenstadt so ist wie sie ist. Und weil DIE LINKE. das schon von vornherein erkannt hatte, haben die beiden Abgeordneten Hannig und Philipp erklärt “an der Abstimmung nicht teilzunehmen”.

Warum haben … weiterlesen